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Romy, Fotografin (36): „Ich möchte, dass Frauen sich selbst lieben – mit allen Unperfektheiten.”

COSMEA® Wonderwoman –  Romy Geßner, 36

Hola liebe Romy, schön, dass du da bist! Als Fotografin siehst du Frauen mit besonderem Blick und vor allem aus interessanten Perspektiven. Aber erzähl am besten selbst einmal, wer du bist… 
Romy:>> Hallo liebe Frauen da draußen, ich bin Romy, 36 und lebe im schönen Hamburg. Ich liebe viele verschiedene Dinge und bewege mich daher auch beruflich in verschiedenen Welten: als Fotografin setze ich Menschen ins rechte Licht und helfe ihnen, gesehen zu werden. Als Übersetzerin überbrücke ich kulturelle und sprachliche Hindernisse. Ansonsten liebe ich das Meer und reise gern.
Warum bist du COSMEA Wonderwoman?
Gibt es etwas, was du anderen Frauen mit auf den Weg geben möchtest? 
Romy:>> Ich möchte Frauen helfen, ein gesundes Selbstbild zu haben. Viel zu oft vergleichen wir uns mit Frauen, die wir nur aus den Medien kennen, mit deren Bild, das gekonnt choreografiert gezeigt wird. Das hat nichts mit der Realität oder uns selbst zu tun. Das macht uns krank und sorgt dafür, dass wir uns für minderwertig und nicht gut genug halten. Damit muss Schluss sein!
Als COSMEA Wonderwoman möchte ich Frauen ermutigen, sich selbst zu lieben, mit allen Unperfektheiten, so wie sie sind.
Wie sieht dein Alltag heute so aus und was bestimmt täglich dein Leben?
Romy:>> Mein tägliches Leben ist kunterbunt. Ich bin selbständig, da ist kein Tag wie der andere. Mal bespreche ich mit Kunden, wie sie sich ihr Fotoprojekt vorstellen, dann bin ich an spannenden Orten, um diese Projekte umzusetzen. An anderen Tagen bearbeite ich Bilder oder übersetze Verträge oder Broschüren für Kunden aus aller Welt. Manchmal ist es auch von allem ein bisschen.
Aktuell bestimmt mein tägliches Leben der Versuch, netter mit mir selbst zu sein und mich selbst bei egal was ich tue, nicht aus den Augen zu verlieren.
Worin siehst du deine persönlichen Stärken?
Romy:>> Schon immer kamen andere auf mich zu, baten mich um Hilfe oder holten sich Rat. Ich spreche gern öffentlich und trete für andere ein. Ich bin ein herzlicher Mensch und gern für andere da.
Hat “Frau sein” für dich eine bestimmte Bedeutung? 
Romy:>> Frau-Sein hat viele Komponenten. Einerseits stehen uns Frauen heute alle Türen offen. Noch vor 50 oder 100 Jahren sah das noch ganz anders aus. Heute brauchen wir keine Erlaubnis mehr von Vater oder Ehemann, bestimmt Dinge tun zu dürfen. Wir können unsere Berufe selber wählen, uns verwirklichen, einfach wir sein, als Mensch.
Das bringt aber auch viel Kritik mit sich. Frauen müssen heute den Spagat zwischen Familie und Karriere wuppen, möglichst beides perfekt, super aussehen, nett sein, bitte möglichst schlank sein und dem gängigen Schönheitsideal entsprechen. Es gibt so viele Anforderungen an Frauen von heute. Dabei fällt es mir manchmal schwer, mich auf das Ich-Sein zu konzentrieren.
Aber: ich bin sehr gerne eine Frau. Meine weibliche Intuition und mein Gespür für die leisen Zwischentöne ist gut ausgeprägt.
Hat sich dein Frau-Sein im Laufe deines Lebens verändert? Und wenn ja, inwiefern?
Romy:>> Früher war ich ein Mädchen, das gerne bei Opa in der Werkstatt gebastelt hat. Ich fand die Jungsdinge spannender als typische Mädchensachen. Das mag daran gelegen haben, dass ich hauptsächlich mit Cousins aufgewachsen bin.
Später entdeckte ich Makup für mich und war seeehr experimentierfreudig. Aber so wirklich merke ich erst als erwachsene Frau, welche Unterschiede zwischen Mann und Frau gemacht werden: seit Jahren werden Kinder und Familie von mir erwartet, als Frau wird man (besonders im Job) schnell mal belächelt und nicht sofort ernst genommen, Aussehen ist wichtig. Damit habe ich ein Problem, vielleicht auch, weil ich recht gleichberechtigt zu Jungs aufgewachsen bin.
Heute ist es mir wichtig, als Frau meine eigenen Entscheidungen treffen zu können. Es ist schwer, sich von öffentlichen Erwartungen loszulösen. Aber das ist nicht so einfach. Aber ich denke, wir Frauen sind auf einem guten Weg. Die aktuelle Sisterhood-Bewegung und die damit verbundene Unterstützung von Frauen untereinander finde ich großartig.
Welche Hygieneprodukte für Frauen benutzt du?
Romy:>> Slipeinlagen und Tampons.
Romy – Hast du Lust deine Gedanken, Gefühle und Alltägliches hier mit uns zu teilen und selbst Teil des Blogs zu werden?
Romy:>> Ja, sehr gerne! Mir ist es wichtig, Frauen zu zeigen, dass sie genau richtig sind, wie sie sind. Im Blog berichte ich dir gerne von meinem Herzensprojekt PURE – The Project, in dem ich Frauen ungeschminkt und ohne Retusche, in schwarz-weiß zeige.
Danke liebe Romy für deine Offenheit und Inspiration! Schön, dass du bei uns warst – du machst große Neugier auf dein Herzensprojekt PURE!

Webseite von Romy: http://www.romygessnerfotografie.de/

Photocredit: Kerstin Petermann
Wenn ihr Fragen an Romy habt oder eure Meinung mitteilen möchtet, dann hinterlasst einfach einen Kommentar hier unter diesem Beitrag, wir freuen uns darauf!

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